Zur neuen Saison dürfen wir einen Neuzugang im Team begrüßen: Julian Wurzer verstärkt uns ab sofort im Mittelfeld. Seine fußballerische Laufbahn begann in Waldhausen, wo er bereits früh durch sein Talent auffiel. Über das LAZ Amstetten/Zeillern führte sein Weg zur Fußballakademie St. Pölten, wo er sämtliche Nachwuchsteams durchlief – von der U15 bis hin zu den SKN St. Pölten Amateuren in der 1. Landesliga. Dort war Julian in den vergangenen fünf Saisonen ein fester Bestandteil der Mannschaft und zählte durchgehend zum Stammpersonal. Nun kehrt er zu seinem Heimatverein zurück – was uns natürlich besonders freut.
Herzlich willkommen zurück, Julian!
Zuerst einmal: Wie läufts bisher in der Vorbereitung?
Ganz gut würde ich sagen. Wir haben bis jetzt 3 unserer 4 Vorbereitungsspiele gewonnen und das auch verdient. Klar läuft noch nicht alles perfekt und wir haben in einigen Bereichen noch an uns zu arbeiten, aber dafür haben wir bis zum Meisterschaftsstart noch 3 Wochen Zeit. Wichtig ist zu Beginn vor allem, sich gegenseitig auf dem Spielfeld kennenzulernen, damit sich Entscheidungen, die man trifft, instinktiv ergeben. Aber ich denke, wir sind auf einem guten Weg, um selbstbewusst ins erste Spiel zu gehen.
Wie blickst du auf deine Zeit in St. Pölten zurück?
Durchaus positiv. Es waren schöne 7 Jahre in denen ich nicht nur sportlich, sondern auch menschlich sehr viel lernen durfte. Natürlich war das große Ziel damals als 14-Jähriger, als ich in die Fußballakademie gewechselt bin, Profifußballer zu werden. Doch auch wenn aus diesem Traum nichts geworden ist, durfte ich trotzdem einige Jahre genau dort hineinschnuppern und das Leben als Fußballer kennenlernen.
Wer war der beste Mit-/Gegenspieler in deiner bisherigen Karriere?
Ich habe in meiner bisherigen Karriere mit einigen hervorragenden Mitspielern zusammenspielen dürfen. Natürlich erst schon in der Akademie aber vor allem dann später bei den SKN Juniors, als immer wieder Profis von der Kampfmannschaft bei unseren Spielen mit ausgeholfen haben, da ist es schwer einen herauszunehmen.
Der wahrscheinlich bekannteste gleichaltrige Gegenspieler, gegen den ich gespielt habe, ist Samson Baidoo, der bereits für Salzburg in der Championsleague gespielt hat und in diesem Sommer nach Frankreich in die Ligue 1 zu RC Lens gewechselt ist. Außerdem ist noch Maximilian Sax zu nennen, der seine Karriere gerade in der 1. Landesliga bei Wiener Neustadt ausklingen lässt.
Was sind deine Stärken/Schwächen im Fußball?
Ich denke die Stärken bzw. Schwächen eines Fußballers ergeben sich immer auch aus der Position, in der er spielt. Ich verbringe quasi schon mein ganzes Leben im zentralen Mittelfeld, indem Handlungsschnelligkeit, Spielintelligenz und Zweikampfstärke gefragt sind, darum würde ich diese Attribute auch zu meinen Stärken zählen. Woran ich auf jeden Fall noch arbeiten muss, ist die Torgefahr, um generell mehr Akzente im letzten Spieldrittel zu setzen.
Was ist der größte Unterschied zwischen dem SKN und der SG?
Das auch im Regen trainiert wird 🙂 Spaß bei Seite, der größte Unterschied ist wahrscheinlich die grundsätzliche Ausrichtung der Vereine. Während beim SKN der sportliche Erfolg und wie im Fall der Juniors die Ausbildung der Nachwuchskicker das ganze Vereinsdenken bestimmt, ist in Waldhausen der Fußballverein viel mehr auch ein Ort des freundschaftlichen Zusammenkommens. Damit möchte ich auf keinen Fall sagen, dass wir sportlich nicht ambitioniert wären, aber es ist doch auch hin und wieder Zeit für außersportliche Zusammenkünfte und Aktivitäten.
Was sind deine Ziele mit Waldhausen?
Das vorgegebene Ziel für diese Saison ist uns gemeinsam als Mannschaft fußballerisch weiterzuentwickeln, oben in der Tabelle mitzuspielen und am Ende der Saison in den Top 3 zu stehen. Längerfristig über die nächsten 2-3 Jahre gesehen wäre es natürlich eine schöne Sache Meister zu werden und wieder in die 1. Klasse aufzusteigen. Nicht nur für uns Spieler, sondern für den ganzen Verein, von den Verantwortlichen über den Nachwuchs bis hin zu den Zusehern, die sich das alle auf jeden Fall verdient hätten.
Wie läuft das Studium bzw. was machst du sonst gerne in deiner Freizeit?
Mittlerweile wirklich gut. Zwar habe ich mir im ersten Semester wirklich schwer getan das Tempo mitzugehen und vor allem die abstrakte Mathematik, die man für ein Physik Studium einfach benötigt zu verstehen. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich an diese Art des Denkens und mittlerweile macht es wirklich Spaß immer weiter in die Welt der Physik einzutauchen. Ich muss sagen ich genieße die freie Zeit, die sich durch den Wechsel nach Waldhausen ergibt sehr, indem ich Dinge mache, für die ich in den letzten Jahren nicht so viel Zeit gehabt habe. Ich gehe hin und wieder wandern, mache generell auch gerne andere Sportarten und verbringe mehr Zeit mit der Familie und mit Freunden. Außerdem spiel ich immer wieder gerne mit der Ziehharmonika, was ich in den letzten Wochen wieder für mich entdeckt habe.
Werden wir dich in der Kabine/Kantine mal mit der Ziehharmonika erleben?
Das erste Mal Spielen mit der Ziehharmonika in der Kantine habe ich schon hinter mir, als ich gemeinsam mit meinen Brüdern beim Teambuilding ein paar Stücke gespielt habe. Ich hoffe wir haben diese Saison viel zu feiern, dann wird auch das gemeinsame Musizieren sicher nicht zu kurz kommen.
Auf welches Pflichtspiel freust du dich am meisten?
Da wir diese Saison in eine neue Liga zugeteilt wurden, kenne ich noch gar nicht alle Mannschaften und kann darum noch nicht genau sagen, mit wem wir uns fußballerisch am besten matchen können. Unabhängig davon freut man sich natürlich sehr auf die Derbies, in denen es auch immer etwas ums Prestige geht und wo am meisten Zuschauer für gute Stimmung sorgen. Ich hoffe natürlich, dass wir vor allem diese Spiele gewinnen und danach gemeinsam am Platz feiern können.
Zur neuen Saison dürfen wir einen Neuzugang im Team begrüßen: Julian Wurzer verstärkt uns ab sofort im Mittelfeld. Seine fußballerische Laufbahn begann in Waldhausen, wo er bereits früh durch sein Talent auffiel. Über das LAZ Amstetten/Zeillern führte sein Weg zur Fußballakademie St. Pölten, wo er sämtliche Nachwuchsteams durchlief – von der U15 bis hin zu den SKN St. Pölten Amateuren in der 1. Landesliga. Dort war Julian in den vergangenen fünf Saisonen ein fester Bestandteil der Mannschaft und zählte durchgehend zum Stammpersonal. Nun kehrt er zu seinem Heimatverein zurück – was uns natürlich besonders freut.
Herzlich willkommen zurück, Julian!
Zuerst einmal: Wie läufts bisher in der Vorbereitung?
Ganz gut würde ich sagen. Wir haben bis jetzt 3 unserer 4 Vorbereitungsspiele gewonnen und das auch verdient. Klar läuft noch nicht alles perfekt und wir haben in einigen Bereichen noch an uns zu arbeiten, aber dafür haben wir bis zum Meisterschaftsstart noch 3 Wochen Zeit. Wichtig ist zu Beginn vor allem, sich gegenseitig auf dem Spielfeld kennenzulernen, damit sich Entscheidungen, die man trifft, instinktiv ergeben. Aber ich denke, wir sind auf einem guten Weg, um selbstbewusst ins erste Spiel zu gehen.
Wie blickst du auf deine Zeit in St. Pölten zurück?
Durchaus positiv. Es waren schöne 7 Jahre in denen ich nicht nur sportlich, sondern auch menschlich sehr viel lernen durfte. Natürlich war das große Ziel damals als 14-Jähriger, als ich in die Fußballakademie gewechselt bin, Profifußballer zu werden. Doch auch wenn aus diesem Traum nichts geworden ist, durfte ich trotzdem einige Jahre genau dort hineinschnuppern und das Leben als Fußballer kennenlernen.
Wer war der beste Mit-/Gegenspieler in deiner bisherigen Karriere?
Ich habe in meiner bisherigen Karriere mit einigen hervorragenden Mitspielern zusammenspielen dürfen. Natürlich erst schon in der Akademie aber vor allem dann später bei den SKN Juniors, als immer wieder Profis von der Kampfmannschaft bei unseren Spielen mit ausgeholfen haben, da ist es schwer einen herauszunehmen.
Der wahrscheinlich bekannteste gleichaltrige Gegenspieler, gegen den ich gespielt habe, ist Samson Baidoo, der bereits für Salzburg in der Championsleague gespielt hat und in diesem Sommer nach Frankreich in die Ligue 1 zu RC Lens gewechselt ist. Außerdem ist noch Maximilian Sax zu nennen, der seine Karriere gerade in der 1. Landesliga bei Wiener Neustadt ausklingen lässt.
Was sind deine Stärken/Schwächen im Fußball?
Ich denke die Stärken bzw. Schwächen eines Fußballers ergeben sich immer auch aus der Position, in der er spielt. Ich verbringe quasi schon mein ganzes Leben im zentralen Mittelfeld, indem Handlungsschnelligkeit, Spielintelligenz und Zweikampfstärke gefragt sind, darum würde ich diese Attribute auch zu meinen Stärken zählen. Woran ich auf jeden Fall noch arbeiten muss, ist die Torgefahr, um generell mehr Akzente im letzten Spieldrittel zu setzen.
Was ist der größte Unterschied zwischen dem SKN und der SG?
Das auch im Regen trainiert wird 🙂 Spaß bei Seite, der größte Unterschied ist wahrscheinlich die grundsätzliche Ausrichtung der Vereine. Während beim SKN der sportliche Erfolg und wie im Fall der Juniors die Ausbildung der Nachwuchskicker das ganze Vereinsdenken bestimmt, ist in Waldhausen der Fußballverein viel mehr auch ein Ort des freundschaftlichen Zusammenkommens. Damit möchte ich auf keinen Fall sagen, dass wir sportlich nicht ambitioniert wären, aber es ist doch auch hin und wieder Zeit für außersportliche Zusammenkünfte und Aktivitäten.
Was sind deine Ziele mit Waldhausen?
Das vorgegebene Ziel für diese Saison ist uns gemeinsam als Mannschaft fußballerisch weiterzuentwickeln, oben in der Tabelle mitzuspielen und am Ende der Saison in den Top 3 zu stehen. Längerfristig über die nächsten 2-3 Jahre gesehen wäre es natürlich eine schöne Sache Meister zu werden und wieder in die 1. Klasse aufzusteigen. Nicht nur für uns Spieler, sondern für den ganzen Verein, von den Verantwortlichen über den Nachwuchs bis hin zu den Zusehern, die sich das alle auf jeden Fall verdient hätten.
Wie läuft das Studium bzw. was machst du sonst gerne in deiner Freizeit?
Mittlerweile wirklich gut. Zwar habe ich mir im ersten Semester wirklich schwer getan das Tempo mitzugehen und vor allem die abstrakte Mathematik, die man für ein Physik Studium einfach benötigt zu verstehen. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich an diese Art des Denkens und mittlerweile macht es wirklich Spaß immer weiter in die Welt der Physik einzutauchen. Ich muss sagen ich genieße die freie Zeit, die sich durch den Wechsel nach Waldhausen ergibt sehr, indem ich Dinge mache, für die ich in den letzten Jahren nicht so viel Zeit gehabt habe. Ich gehe hin und wieder wandern, mache generell auch gerne andere Sportarten und verbringe mehr Zeit mit der Familie und mit Freunden. Außerdem spiel ich immer wieder gerne mit der Ziehharmonika, was ich in den letzten Wochen wieder für mich entdeckt habe.
Werden wir dich in der Kabine/Kantine mal mit der Ziehharmonika erleben?
Das erste Mal Spielen mit der Ziehharmonika in der Kantine habe ich schon hinter mir, als ich gemeinsam mit meinen Brüdern beim Teambuilding ein paar Stücke gespielt habe. Ich hoffe wir haben diese Saison viel zu feiern, dann wird auch das gemeinsame Musizieren sicher nicht zu kurz kommen.
Auf welches Pflichtspiel freust du dich am meisten?
Da wir diese Saison in eine neue Liga zugeteilt wurden, kenne ich noch gar nicht alle Mannschaften und kann darum noch nicht genau sagen, mit wem wir uns fußballerisch am besten matchen können. Unabhängig davon freut man sich natürlich sehr auf die Derbies, in denen es auch immer etwas ums Prestige geht und wo am meisten Zuschauer für gute Stimmung sorgen. Ich hoffe natürlich, dass wir vor allem diese Spiele gewinnen und danach gemeinsam am Platz feiern können.