Das Auswärtsspiel in Allhartsberg ist für uns sicherlich eines der schwierigsten Spiele der Saison. Allhartsberg zählt zu den Titelaspiranten und gerade auswärts ist es gegen eine solche Mannschaft immer eine große Herausforderung. Zusätzlich mussten wir mit Philipp und Fabian auf zwei wichtige Defensivspieler verzichten, was die Aufgabe natürlich nochmals schwieriger gemacht hat. Uns war deshalb bewusst, dass uns eine echte Mammutaufgabe erwartet.
Trotzdem sind wir sehr gut in die Partie gestartet. Wir konnten von Beginn an ein gutes Pressing aufziehen, haben Allhartsberg in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt und sie zu Fehlern im Spielaufbau gezwungen. Gerade in den ersten zehn Minuten hatten wir zwei sehrgute Möglichkeiten, die wir leider nicht nutzen konnten. Genau solche Chancen müssen wir in der 1. Klasse einfach verwerten, wenn wir gegen einen solchen Gegner bestehen wollen.
Nach diesen ersten zehn Minuten konnte Allhartsberg mit einem direkten Freistoß in Führung gehen. Es war ein sehr guter Schuss, wobei ich trotzdem der Meinung bin, dass der Ball nicht zur Gänze hinter der Linie war. Der Gegentreffer hat uns aber nicht aus dem Konzept gebracht. Wir wollten weiter unser Spiel durchziehen, das Tempo hochhalten und immer wieder über unser Zentrum ins letzte Drittel kommen.
Leider haben wir auch in dieser Phase unsere Möglichkeiten nicht genutzt. Gleichzeitig hat Allhartsberg unsere kleinen Fehler immer wieder eiskalt bestraft. Das war eigentlich der große Unterschied in diesem Spiel. Wir hatten unsere Möglichkeiten, konnten daraus aber kein Kapital schlagen, während Allhartsberg mit sehr wenigen Chancen extrem effektiv war. So sind wir schließlich mit einem 0:4 in die Halbzeit gegangen.
Ein 0:4 zur Pause ist natürlich eine extrem schwierige Situation – nicht nur für die Spieler, sondern auch für mich als Trainer. Gleichzeitig haben wir gewusst, dass wir trotz des Ergebnisses nicht komplett chancenlos waren. Wir hatten weiterhin unsere Möglichkeiten und wussten, dass wir gegen jede Mannschaft Tore erzielen können. Wichtig war deshalb, nicht in eine komplette Harakiri-Taktik zu verfallen. Ein fünftes Gegentor hätte die Partie endgültig entschieden. Wir wollten kontrolliert weiterspielen, das Tempo erhöhen und vor allem im letzten Drittel und in der Box effektiver werden.
Gerade über das Zentrum sind wir immer wieder sehr gut ins letzte Drittel gekommen. Dort müssen wir in Zukunft mit weniger Kontakten und deutlich mehr Konsequenz spielen. Genau das wollten wir in der zweiten Halbzeit umsetzen.
Wir sind auch entsprechend in die zweite Hälfte gestartet und haben wieder viel Druck auf das Tor von Allhartsberg ausgeübt. Wir hatten erneut gute Möglichkeiten, konnten den Ball aber einfach nicht im Tor unterbringen. Minute für Minute haben wir weitergespielt und weiter an uns geglaubt. Dann kam das 5:0 aus dem Nichts durch einen unglaublichen Weitschuss. Genau das war wieder bezeichnend für dieses Spiel: Wir haben gerade eine gute Phase und gute Möglichkeiten, und Allhartsberg schlägt im richtigen Moment mit einem außergewöhnlichen Abschluss zu.
Am Ende mussten wir uns mit 0:6 geschlagen geben. Wenn man allerdings das gesamte Spiel gesehen hat, ist dieses Ergebnis fast unglaublich. Das Spiel hätte genauso gut 4:4 oder 5:4 ausgehen können. Der entscheidende Unterschied war ganz klar die Effektivität. Allhartsberg hat unsere kleinen Fehler konsequent bestraft und seine Chancen nahezu perfekt genutzt, während wir aus der Vielzahl unserer Möglichkeiten viel zu wenig gemacht haben.
Natürlich ist eine solche Niederlage im ersten Moment sehr bitter. Trotzdem bin ich der Meinung: Lieber bekommt man einmal richtig auf die Fresse und lernt daraus, als fünfmal knapp zu verlieren. Wir werden aus diesem Spiel unsere Lehren ziehen und gerade an unserer Effektivität vor dem Tor und an der Fehlervermeidung arbeiten. Die Qualität und die Chancen sind vorhanden – jetzt müssen wir lernen, diese auch konsequent zu nutzen.
Am Freitag geht es zu Hause gegen Euratsfeld weiter. Dort wollen wir eine Reaktion zeigen. Wir wollen unseren Fans weiterhin attraktiven Fußball bieten, aber vor allem wollen wir auch wieder Ergebnisse liefern. Dafür werden wir in dieser Trainingswoche hart arbeiten und alles daran setzen, die drei Punkte zu Hause zu behalten.
Unsere U23 konnte mit einer starken kämpferischen Leistung einen 1:0-Rückstand noch wettmachen und die Partie am Ende mit 1:3 für sich entscheiden.
Es war ein turbulentes Spiel, bei dem auch das Wetter seinen Teil beitrug. Teilweise starker Wind machte die Bedingungen nicht gerade einfacher und prägte das Spielgeschehen entsprechend. In der zweiten Halbzeit kam unsere Mannschaft mit deutlich mehr Entschlossenheit aus der Kabine. Mit viel Willen, Einsatz und Kampfgeist gelang es, die Partie zu drehen und den verdienten Auswärtssieg einzufahren.
Starke Moral unserer U23 – weiter so! 🔥💪
Tore: Winkler Michael (E.), Mayrhofer Elias, Kamleitner Mario
KM-Trainer Naderer Michael
Das Auswärtsspiel in Allhartsberg ist für uns sicherlich eines der schwierigsten Spiele der Saison. Allhartsberg zählt zu den Titelaspiranten und gerade auswärts ist es gegen eine solche Mannschaft immer eine große Herausforderung. Zusätzlich mussten wir mit Philipp und Fabian auf zwei wichtige Defensivspieler verzichten, was die Aufgabe natürlich nochmals schwieriger gemacht hat. Uns war deshalb bewusst, dass uns eine echte Mammutaufgabe erwartet.
Trotzdem sind wir sehr gut in die Partie gestartet. Wir konnten von Beginn an ein gutes Pressing aufziehen, haben Allhartsberg in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt und sie zu Fehlern im Spielaufbau gezwungen. Gerade in den ersten zehn Minuten hatten wir zwei sehr gute Möglichkeiten, die wir leider nicht nutzen konnten. Genau solche Chancen müssen wir in der 1. Klasse einfach verwerten, wenn wir gegen einen solchen Gegner bestehen wollen.
Nach diesen ersten zehn Minuten konnte Allhartsberg mit einem direkten Freistoß in Führung gehen. Es war ein sehr guter Schuss, wobei ich trotzdem der Meinung bin, dass der Ball nicht zur Gänze hinter der Linie war. Der Gegentreffer hat uns aber nicht aus dem Konzept gebracht. Wir wollten weiter unser Spiel durchziehen, das Tempo hochhalten und immer wieder über unser Zentrum ins letzte Drittel kommen.
Leider haben wir auch in dieser Phase unsere Möglichkeiten nicht genutzt. Gleichzeitig hat Allhartsberg unsere kleinen Fehler immer wieder eiskalt bestraft. Das war eigentlich der große Unterschied in diesem Spiel. Wir hatten unsere Möglichkeiten, konnten daraus aber kein Kapital schlagen, während Allhartsberg mit sehr wenigen Chancen extrem effektiv war. So sind wir schließlich mit einem 0:4 in die Halbzeit gegangen.
Ein 0:4 zur Pause ist natürlich eine extrem schwierige Situation – nicht nur für die Spieler, sondern auch für mich als Trainer. Gleichzeitig haben wir gewusst, dass wir trotz des Ergebnisses nicht komplett chancenlos waren. Wir hatten weiterhin unsere Möglichkeiten und wussten, dass wir gegen jede Mannschaft Tore erzielen können. Wichtig war deshalb, nicht in eine komplette Harakiri-Taktik zu verfallen. Ein fünftes Gegentor hätte die Partie endgültig entschieden. Wir wollten kontrolliert weiterspielen, das Tempo erhöhen und vor allem im letzten Drittel und in der Box effektiver werden.
Gerade über das Zentrum sind wir immer wieder sehr gut ins letzte Drittel gekommen. Dort müssen wir in Zukunft mit weniger Kontakten und deutlich mehr Konsequenz spielen. Genau das wollten wir in der zweiten Halbzeit umsetzen.
Wir sind auch entsprechend in die zweite Hälfte gestartet und haben wieder viel Druck auf das Tor von Allhartsberg ausgeübt. Wir hatten erneut gute Möglichkeiten, konnten den Ball aber einfach nicht im Tor unterbringen. Minute für Minute haben wir weitergespielt und weiter an uns geglaubt. Dann kam das 5:0 aus dem Nichts durch einen unglaublichen Weitschuss. Genau das war wieder bezeichnend für dieses Spiel: Wir haben gerade eine gute Phase und gute Möglichkeiten, und Allhartsberg schlägt im richtigen Moment mit einem außergewöhnlichen Abschluss zu.
Am Ende mussten wir uns mit 0:6 geschlagen geben. Wenn man allerdings das gesamte Spiel gesehen hat, ist dieses Ergebnis fast unglaublich. Das Spiel hätte genauso gut 4:4 oder 5:4 ausgehen können. Der entscheidende Unterschied war ganz klar die Effektivität. Allhartsberg hat unsere kleinen Fehler konsequent bestraft und seine Chancen nahezu perfekt genutzt, während wir aus der Vielzahl unserer Möglichkeiten viel zu wenig gemacht haben.
Natürlich ist eine solche Niederlage im ersten Moment sehr bitter. Trotzdem bin ich der Meinung: Lieber bekommt man einmal richtig auf die Fresse und lernt daraus, als fünfmal knapp zu verlieren. Wir werden aus diesem Spiel unsere Lehren ziehen und gerade an unserer Effektivität vor dem Tor und an der Fehlervermeidung arbeiten. Die Qualität und die Chancen sind vorhanden – jetzt müssen wir lernen, diese auch konsequent zu nutzen.
Am Freitag geht es zu Hause gegen Euratsfeld weiter. Dort wollen wir eine Reaktion zeigen. Wir wollen unseren Fans weiterhin attraktiven Fußball bieten, aber vor allem wollen wir auch wieder Ergebnisse liefern. Dafür werden wir in dieser Trainingswoche hart arbeiten und alles daran setzen, die drei Punkte zu Hause zu behalten.
Unsere U23 konnte mit einer starken kämpferischen Leistung einen 1:0-Rückstand noch wettmachen und die Partie am Ende mit 1:3 für sich entscheiden.
Es war ein turbulentes Spiel, bei dem auch das Wetter seinen Teil beitrug. Teilweise starker Wind machte die Bedingungen nicht gerade einfacher und prägte das Spielgeschehen entsprechend. In der zweiten Halbzeit kam unsere Mannschaft mit deutlich mehr Entschlossenheit aus der Kabine. Mit viel Willen, Einsatz und Kampfgeist gelang es, die Partie zu drehen und den verdienten Auswärtssieg einzufahren.
Starke Moral unserer U23 – weiter so! 🔥💪
Tore: Winkler Michael (E.), Mayrhofer Elias, Kamleitner Mario
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U23: 1:3 (1:0) | Tabelle