Wir wollten in Lichtenau genau dort anknüpfen, wo wir in der vergangenen Woche zu Hause aufgehört haben. Unser Ziel war es, wieder viel Energie auf den Platz zu bringen und den nächsten Sieg einzufahren. Gleichzeitig war uns bewusst, dass Lichtenau auswärts ein sehr unangenehmer Gegner ist – vor allem aufgrund ihrer vielen jungen Spieler, die mit viel Aggressivität und großem Hunger auftreten.
Genau so hat das Spiel auch begonnen. Lichtenau war von Beginn an sehr gut eingestellt, hat uns früh unter Druck gesetzt und es geschafft, unsere Stärken weitgehend zu neutralisieren. Wir hatten große Probleme im Spielaufbau, konnten kaum längere Ballbesitz Phasen herstellen und hatten insgesamt wenig Kontrolle im Spiel – eigentlich genau das, was uns normalerweise auszeichnet. So entwickelte sich eine sehr offene Partie mit vielen Zweikämpfen und einigen Halbchancen auf beiden Seiten.
Vor allem im letzten Drittel hat uns an diesem Tag die nötige Entschlossenheit gefehlt. Wir waren im Abschluss nicht konsequent genug, haben Situationen nicht sauber zu Ende gespielt und insgesamt gemerkt, dass wir nicht bei 100 Prozent waren. In solchen Spielen sind es oft Kleinigkeiten, die den Unterschied machen, und genau diese haben uns in dieser Phase gefehlt.
In der zweiten Halbzeit konnten wir zumindest ein paar Prozent zulegen und uns etwas besser ins Spiel arbeiten. Wir waren präsenter in den Zweikämpfen und konnten phasenweise mehr Druck auf den Gegner ausüben. In dieser Phase ist es uns gelungen, mit 1:0 in Führung zu gehen. Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass uns dieses Tor den nötigen Push geben würde, um weiter nachzulegen und vielleicht das zweite oder dritte Tor zu machen, weil die Möglichkeiten durchaus vorhanden gewesen wären.
Leider ist uns das nicht gelungen. Uns hat weiterhin die nötige Energie gefehlt, um das Spiel klar auf unsere Seite zu ziehen. Zusätzlich mussten wir mit Elias Sponseiler erneut verletzungsbedingt einen wichtigen Spieler vom Platz nehmen, was uns natürlich zusätzlich geschwächt hat. In einer Phase, in der Lichtenau immer stärker wurde, haben wir dann auch den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen müssen. Umso wichtiger war die Reaktion der Mannschaft in der Schlussphase. Wir sind ruhig geblieben, haben weiter an uns geglaubt und in der 87. Minute noch den entscheidenden Treffer zum 2:1 erzielt.
Unterm Strich war es sicherlich ein etwas glücklicher Sieg, das muss man ehrlich sagen. Allerdings muss man auch festhalten, dass wir in dieser Saison bisher kaum vom Glück profitiert haben. Im Gegenteil – gerade in den Spielen, in denen wir Punkte liegen gelassen haben, war eher Pech dabei. Umso schöner ist es, dass wir in so einer Partie einmal das nötige Glück auf unserer Seite hatten und die drei Punkte mitnehmen konnten.
Auch die Ergebnisse der Runde haben uns in die Karten gespielt, wodurch wir weiterhin voll auf Kurs sind. Jetzt gilt es, in den nächsten Spielen nicht nur ergebnistechnisch, sondern auch spielerisch wieder zu unserem gewohnten Niveau zurückzufinden. Mit dem Heimspiel gegen Pöggstall und anschließend dem Auswärtsspiel in Sallingberg warten zwei anspruchsvolle Aufgaben auf uns, in denen wir wieder eine klare Leistungssteigerung zeigen wollen.
Abschließend möchte ich Elias Sponseiler alles Gute wünschen. Es ist extrem bitter, dass er sich erneut verletzt hat und uns jetzt wieder einige Wochen fehlen wird – vor allem, weil es bereits seine dritte schwere Verletzung innerhalb eines Jahres ist. Wir hoffen, dass er bald wieder fit zurückkommt.
Kapitän Rainbacher Ralf
Wir fanden im Spiel gegen Lichtenau von Beginn an nicht wirklich in der Partie, da der Gegner sehr gut und kompakt verteidigt hat. Dennoch konnten wir uns einige gute Chancen erspielen, ohne dem Gegner in der ersten Halbzeit zwingende Torchancen zu ermöglichen.
In der zweiten Halbzeit gab es auf beiden Seiten nur wenige Möglichkeiten, und das Spiel entwickelte sich zu einer echten Kampfpartie mit vielen Zweikämpfen. Wir konnten durch Elias Sponseiler in Führung gehen, mussten jedoch kurze Zeit später den Ausgleich hinnehmen. Nach dem Gegentor waren wir kurz geschockt, haben aber wieder zurück in die Partie gefunden. Kurz vor dem Schlusspfiff gelang uns dann noch der Lucky Punch durch Thomas Steindl.
Insgesamt ein hart erkämpfter, aber auch glücklicher Sieg. Angesichts der Chancenverteilung dennoch verdient.
Unsere U23 konnte das Spiel mit 2:1 (0:0) für sich entscheiden. Es war eine schwierige Partie für unsere Reserve, doch der unbändige Siegeswille unserer Mannschaft zahlte sich auch diesmal aus. In der Schlussphase drehte das Team die Begegnung mit zwei Treffern binnen weniger Minuten und durfte am Ende verdient feiern.
Tore: Sponseiler Elias, Steindl Thomas
KM-Trainer Naderer Michael
Wir wollten in Lichtenau genau dort anknüpfen, wo wir in der vergangenen Woche zu Hause aufgehört haben. Unser Ziel war es, wieder viel Energie auf den Platz zu bringen und den nächsten Sieg einzufahren. Gleichzeitig war uns bewusst, dass Lichtenau auswärts ein sehr unangenehmer Gegner ist – vor allem aufgrund ihrer vielen jungen Spieler, die mit viel Aggressivität und großem Hunger auftreten.
Genau so hat das Spiel auch begonnen. Lichtenau war von Beginn an sehr gut eingestellt, hat uns früh unter Druck gesetzt und es geschafft, unsere Stärken weitgehend zu neutralisieren. Wir hatten große Probleme im Spielaufbau, konnten kaum längere Ballbesitz Phasen herstellen und hatten insgesamt wenig Kontrolle im Spiel – eigentlich genau das, was uns normalerweise auszeichnet. So entwickelte sich eine sehr offene Partie mit vielen Zweikämpfen und einigen Halbchancen auf beiden Seiten.
Vor allem im letzten Drittel hat uns an diesem Tag die nötige Entschlossenheit gefehlt. Wir waren im Abschluss nicht konsequent genug, haben Situationen nicht sauber zu Ende gespielt und insgesamt gemerkt, dass wir nicht bei 100 Prozent waren. In solchen Spielen sind es oft Kleinigkeiten, die den Unterschied machen, und genau diese haben uns in dieser Phase gefehlt.
In der zweiten Halbzeit konnten wir zumindest ein paar Prozent zulegen und uns etwas besser ins Spiel arbeiten. Wir waren präsenter in den Zweikämpfen und konnten phasenweise mehr Druck auf den Gegner ausüben. In dieser Phase ist es uns gelungen, mit 1:0 in Führung zu gehen. Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass uns dieses Tor den nötigen Push geben würde, um weiter nachzulegen und vielleicht das zweite oder dritte Tor zu machen, weil die Möglichkeiten durchaus vorhanden gewesen wären.
Leider ist uns das nicht gelungen. Uns hat weiterhin die nötige Energie gefehlt, um das Spiel klar auf unsere Seite zu ziehen. Zusätzlich mussten wir mit Elias Sponseiler erneut verletzungsbedingt einen wichtigen Spieler vom Platz nehmen, was uns natürlich zusätzlich geschwächt hat. In einer Phase, in der Lichtenau immer stärker wurde, haben wir dann auch den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen müssen. Umso wichtiger war die Reaktion der Mannschaft in der Schlussphase. Wir sind ruhig geblieben, haben weiter an uns geglaubt und in der 87. Minute noch den entscheidenden Treffer zum 2:1 erzielt.
Unterm Strich war es sicherlich ein etwas glücklicher Sieg, das muss man ehrlich sagen. Allerdings muss man auch festhalten, dass wir in dieser Saison bisher kaum vom Glück profitiert haben. Im Gegenteil – gerade in den Spielen, in denen wir Punkte liegen gelassen haben, war eher Pech dabei. Umso schöner ist es, dass wir in so einer Partie einmal das nötige Glück auf unserer Seite hatten und die drei Punkte mitnehmen konnten.
Auch die Ergebnisse der Runde haben uns in die Karten gespielt, wodurch wir weiterhin voll auf Kurs sind. Jetzt gilt es, in den nächsten Spielen nicht nur ergebnistechnisch, sondern auch spielerisch wieder zu unserem gewohnten Niveau zurückzufinden. Mit dem Heimspiel gegen Pöggstall und anschließend dem Auswärtsspiel in Sallingberg warten zwei anspruchsvolle Aufgaben auf uns, in denen wir wieder eine klare Leistungssteigerung zeigen wollen.
Abschließend möchte ich Elias Sponseiler alles Gute wünschen. Es ist extrem bitter, dass er sich erneut verletzt hat und uns jetzt wieder einige Wochen fehlen wird – vor allem, weil es bereits seine dritte schwere Verletzung innerhalb eines Jahres ist. Wir hoffen, dass er bald wieder fit zurückkommt.
Kapitän Rainbacher Ralf
Wir fanden im Spiel gegen Lichtenau von Beginn an nicht wirklich in der Partie, da der Gegner sehr gut und kompakt verteidigt hat. Dennoch konnten wir uns einige gute Chancen erspielen, ohne dem Gegner in der ersten Halbzeit zwingende Torchancen zu ermöglichen.
In der zweiten Halbzeit gab es auf beiden Seiten nur wenige Möglichkeiten, und das Spiel entwickelte sich zu einer echten Kampfpartie mit vielen Zweikämpfen. Wir konnten durch Elias Sponseiler in Führung gehen, mussten jedoch kurze Zeit später den Ausgleich hinnehmen. Nach dem Gegentor waren wir kurz geschockt, haben aber wieder zurück in die Partie gefunden. Kurz vor dem Schlusspfiff gelang uns dann noch der Lucky Punch durch Thomas Steindl.
Insgesamt ein hart erkämpfter, aber auch glücklicher Sieg. Angesichts der Chancenverteilung dennoch verdient.
Unsere U23 konnte das Spiel mit 2:1 (0:0) für sich entscheiden. Es war eine schwierige Partie für unsere Reserve, doch der unbändige Siegeswille unserer Mannschaft zahlte sich auch diesmal aus. In der Schlussphase drehte das Team die Begegnung mit zwei Treffern binnen weniger Minuten und durfte am Ende verdient feiern.
Tore: Mayrhofer Elias, Steindl Thomas
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U23: 1:2 (0:0) | Tabelle